Erfolgreiche Premiere: Die Damenmannschaft des TTC Aichtal zieht positive Saisonbilanz

Nach ihrer ersten Saison blickt die neu gegründete Damenmannschaft des TTC Aichtal auf eine erfolgreiche Premierenspielzeit zurück. Mannschaftsführerin Lena zeigt sich im Rückblick mehr als zufrieden – und auch die Unterstützung aus dem Verein war ein wichtiger Baustein für den gelungenen Start.

Als die Damenmannschaft des TTC Aichtal in ihre erste Saison startete, waren die Erwartungen bewusst zurückhaltend. „Wir haben uns gar nicht viel vorgenommen“, erzählt Mannschaftsführerin Lena. „Wir wollten einfach dabei sein, Spiele gewinnen und nicht immer zu null verlieren.“ Dass es am Ende deutlich besser lief als erhofft, war für die Spielerinnen eine schöne Überraschung.

Mit mehreren Siegen und auch einigen Unentschieden konnte sich die Mannschaft von Beginn an in der Liga behaupten. Am Ende stand ein vierter Tabellenplatz von sechs Mannschaften zu Buche – ein Ergebnis, mit dem vor der Saison wohl kaum jemand gerechnet hatte. „Für den Start war das wirklich richtig gut“, lautet das Fazit von Lena.

Große Unterstützung aus dem Verein

Ein entscheidender Faktor für die positive Entwicklung war die Unterstützung innerhalb des Vereins. Besonders hervorzuheben ist dabei die Begleitung durch Hans-Dieter Stiefel (Stuffi), der sich von Anfang an bereit erklärte, die Mannschaft zu coachen und bei den ersten Schritten zu unterstützen.

„Wir haben alle nicht damit gerechnet, dass wir so einen Zuspruch bekommen“, erzählt Lena. Die Idee einer Damenmannschaft sei anfangs nicht für alle selbstverständlich gewesen. Doch mit der Zeit entwickelte sich daraus ein echtes Vereinsprojekt. Neben Stuffi engagierten sich auch Carsten Eigner und weitere Vereinsmitglieder für die Mannschaft.

„Es hat einfach gutgetan, dass unsere neue Mannschaft so gut aufgenommen wurde und wir von Anfang an auf so viel Unterstützung zählen konnten“, beschreibt Lena die Situation nach der ersten Saison.

Auch Stuffi selbst sieht die Entwicklung sehr positiv. Besonders beeindruckend sei die Steigerung während der Saison gewesen: Nach nur einem Sieg in der Vorrunde konnte die Mannschaft in der Rückrunde zwei Siege und ein Unentschieden einfahren. „Das war eine deutliche Steigerung“, so Stuffi.

Für ihn war von Anfang an klar, dass eine neu zusammengestellte Mannschaft in der Anfangsphase Unterstützung braucht: „Man kann eine neue Mannschaft nicht einfach ohne Begleitung auf die Welt loslassen.“ Dabei ging es vor allem um die sportliche Weiterentwicklung, gemeinsames Training und die Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Spiele. Gerade die Erfahrung eines langjährigen Vereinsspielers wie Stuffi war dabei eine wertvolle Hilfe für die Mannschaft.

Vorfreude auf die nächste Saison

Auch in der kommenden Saison wird die Damenmannschaft wieder in der Kreisliga antreten. Allerdings wird die Liga mit nur fünf Mannschaften kleiner sein als bisher. Trotzdem blickt Lena optimistisch nach vorne: „Wir haben gute Chancen, weit vorne mitzuspielen.“

Ein Vorteil ist, dass die Mannschaft einige Gegner bereits kennt und dadurch besser einschätzen kann, was sie erwartet. Verstärkung gibt es außerdem aus der eigenen Jugend: Sophie Falk wurde neu für die Mannschaft gemeldet und wird das Team je nach Möglichkeit unterstützen.

Trotz der kleineren Liga hätten sich die Spielerinnen natürlich mehr Mannschaften und damit mehr Spiele gewünscht. Deshalb freuen sie sich auch über zusätzliche Möglichkeiten, beispielsweise bei Einsätzen im Herrenbereich oder beim Sommerteam-Cup.

Wettkampfpraxis auch in der Sommerpause

Um die lange Pause bis zum Saisonstart zu überbrücken, hat sich die Mannschaft für den Sommerteam-Cup angemeldet. „Wir wollten im Wettkampf bleiben und einfach spielen – egal gegen wen“, erklärt Lena.

Dabei geht es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und Spaß am Tischtennis zu haben. Auch wenn dort teilweise deutlich stärkere Gegnerinnen und Gegner antreten, steht der gemeinsame Sport im Vordergrund.

Stuffi sieht den Sommerteam-Cup grundsätzlich positiv, gibt aber auch zu bedenken, dass der Spaß für die Mannschaft entscheidend bleiben muss: „Ihr müsst für euch Spaß haben. Das ist immer das Erste.“ Gerade die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft sei eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung.

Ein Team mit Zusammenhalt

Besonders stolz ist Lena auf den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Einzelne Spielerinnen möchte sie bewusst nicht hervorheben: „Wir sind alle ein Team.“ Wenn eine Spielerin einmal keinen guten Tag erwischt, helfen die anderen mit guten Aktionen und gegenseitiger Unterstützung aus.

Genau diese Atmosphäre macht für sie den besonderen Reiz der Mannschaft aus. Es habe nie Probleme innerhalb der Gruppe gegeben – im Gegenteil: Die Spielerinnen verstehen sich sehr gut und ziehen gemeinsam an einem Strang.

Blick nach vorne

Für die kommende Saison wünschen sich die Spielerinnen vor allem etwas mehr gemeinsame Trainingsmöglichkeiten. Neben dem normalen Training sollen auch zusätzliche Einheiten als Mannschaft stattfinden, um an technischen Details zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln.

Stuffi wird die Mannschaft auch weiterhin begleiten, sofern es seine Termine zulassen. Falls er einmal verhindert ist, stehen mit Carsten Eigen oder weiteren erfahrenen Vereinsmitgliedern Alternativen bereit.

Nach einer gelungenen ersten Saison ist die Richtung klar: Die Damenmannschaft des TTC Aichtal möchte sich weiterentwickeln – aber vor allem den Spaß am Tischtennis und den Zusammenhalt bewahren.

Die Premiere ist geglückt. Die nächste Saison kann kommen!

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