Der TTC Aichtal hat dem haushohen Favoriten aus Eislingen einen harten Kampf geliefert, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Das 6:9 spiegelt keinesfalls die Dramatik und Qualität dieser Partie wider, denn Aichtal holte fünf seiner sechs Punkte in der ersten Einzelrunde und war über weite Strecken ebenbürtig. „Wir spielen über unserem Limit, aber noch reicht es nicht gegen die Top-Clubs der Landesklasse“, resümiert Frank Dürr nach den knappen Niederlagen gegen Wendlingen und jetzt Eislingen.
Nach einem schwierigen Start in den Doppeln – nur Moritz Stiefel und Fotios Pavlidis konnten ihre Partie gewinnen – zeigte der TTC in den Einzeln seine ganze Klasse. Frank Dürr, Moritz Stiefel, Steffen Maier und Fotios Pavlidis sorgten mit absoluten Big points gegen favorisierte Gegner mit teils über 100 TTR-Punkte mehr für einen zwischenzeitlichen 5:4-Vorsprung.
Doch was nach einer Sensation roch, kippte in der zweiten Einzelrunde: fünf von sechs Partien gingen verloren, davon vier im Entscheidungssatz – oft nach vergebenen Matchbällen. Eislingen bewies in den Schlussphasen die nötige Kaltschnäuzigkeit, Aichtal musste dem hohen Aufwand Tribut zollen. Lediglich der stark spielende Kapitän Florian Stiefel beendete seine lange Serie an Fünfsatzniederlagen und besiegte grandios Abwehrspieler Brehm mit 3:2.
Trotz der Niederlage bleibt der Eindruck eines leidenschaftlich auftretenden Teams, das sich gegen nominell stärkere Gegner behauptet hat. Der TTC Aichtal kann auf diese Leistung stolz sein, auch wenn sich die erneute Leistungssteigerung nicht in Punkten niederschlägt






